JugendMachtMusikTheater 2013

Musiktheaterprojekte 2013:


"Wie du mich berührst" - Brahmsphantasien
"Brahmsphantasien" heißt eine berühmte Folge von 41 Radierungen, die der mit Brahms befreundete Maler, Bildhauer und Zeichner Max Klinger 1910 in der Wiener "Sezession" ausstellte. Gustav und Alma Mahler besuchen kurz vor Mahlers qualvollem Tod diese Ausstellung. Mahler hat gerade erfahren, dass seine Frau ihn mit dem Architekten Walter Gropius betrügt. Beide versuchen nach außen den Schein zu wahren. In der Ausstellung unterhalten sie sich über Brahms' Verhältnis zu Clara Schumann. Alma rechtfertigt sich mit dem Vergleich: sie identifiziert sich mit der Künstlerin Clara Schumann, die Brahms kurz vor dem Tod ihres Mannes kennenlernte und eine intensive Künstlerfreundschaft zu ihm entwickelte. 
Wie viel Erotik ist da erlaubt?
In Rückblenden werden die prägenden Begegnungen  zwischen Brahms und dem Ehepaar Schumann in aller Dramatik lebendig. Eine Auswahl aus Brahms' umfangreichen Liedschaffen spiegelt auf sensible Weise das emotionale Spektrum einer außergewöhnlichen Künstlerfreundschaft.

Uraufführung: 19. Februar 2013, 19.30 Uhr in der Halle Beuel        AUSVERKAUFT
Weitere Aufführungen:
Sonntag, 24. Februar 2013, 19.30 Uhr und                                      AUSVERKAUFT
Donnerstag, 28. Februar 2013, 19.30 Uhr.                                       AUSVERKAUFT
Reservierungen: info@LudwigvanB.de
100% Auslastung in allen Vorstellungen - Danke, liebe Ludwig van B.-Fans!

Bilder vom rauschenden Premierenerfolg
(Fotos: Thilo Beu)
Alma und Gustav Mahler
Robert und Clara: Erinnerung an glückliche Tage



Clara und Alma - Künstlerinnenvergleich...

Familienidyll bei Schumanns
Wolken und rote Blitze... Robert, was ist?


Brahms-Besuch in Endenich

für Brahms werden alle Frauen zu Clara





Wo krieg ich nun drei Leidfräulein, die mein Feinslieb zu Grabe weinen


Es steht ein Lind in jenem Tal ... sie will mir helfen trauuern
der junge Brahms tröstet Clara

O Tod, wie bitter bist du



Mitwirkende Schüler aus: Tannenbusch-Gymnasium, St. Adelheid-Gymnasium, Hardtberg-Gymnasium, Liebfrauenschule, Aloisius-Kolleg, Friedrich-Ebert-Gymnasium, Chistophorus-Schule, Bertolt-Brecht-Gesamtschule, Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasium



Sänger und Darsteller:  
(Probenfotos: Torsten Woelke)


Gustav Mahler Marius Mik
Alma Mahler Hannah Kirrinnis
Robert Schumann Konrad Eilers
Clara Schumann Rebecca DiPiazza
Johannes Brahms Florian Prinz
Walter Gropius, Passant, Arzt Peter Rembold
Julie, Passantin, Arzt Josefine Heller
Passantin, Arzt Stefanie Woelke
Danza MAZ Eva Girzalsky, Inga Hagedorn, Tabea Wey, Antonia Kempgens
Klavier Nico Weigl

RegieNikolaus Büchel
Choreographie: Miguel Zermeno
Korrepetition:  Kerstin Hövel
Kostüme: Ursula Brückner
Maske: Heike Beuke
Ticketing/RequisiteDorothee van Rey
Gesamtleitung, Text, Dramaturgie: Solveig Palm

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 November 2013:


Wagners Hirn“  – Eine Tetralogie an einem Abend
Vier „historische Begegnungen“ Wagners in seiner Zeit und im 20. + 21. Jahrhundert
           
Richard Wagners Matrix des „Gesamtkunstwerks“ erstreckt sich nicht nur auf die Einbeziehung aller Kunstgattungen, sondern auf das Primat der Kultivierung von Mensch und Gesellschaft schlechthin. Geschichte, Mythos und Religion, Politik, Revolution, Geist und Wissenschaft, Persönlichkeit und Moral – alles betrachtete Wagner aus der Perspektive der Formung durch Kultur. Er mischte sich ein, bezog Stellung, war unbequem und radikal. Kurz: er machte sich nicht nur Freunde, sondern polarisierte und spaltet bis heute die Geschmäcker/Kulturszene und Publikum.

Der Versuch, all das an einem Abend zu „erzählen“ ist kühn, soll aber gleichwohl versucht werden, um jungen Menschen Anhaltspunkte für die immer wieder hochspannende Beschäftigung mit Wagner zu bieten. Der Abend wird in vier etwa gleichlange Abschnitte aufgeteilt, die zugleich Wagners Rezeptionsgeschichte bis heute nachzeichnen – spezieller Bonn-Bezug inclusive!

1.    Wagner und die Künstlerszene seiner Zeit
Wahn, Wahn, überall Wahn
Wagner besucht inkognito Robert Schumann in der Anstalt in Bonn-Endenich

2.    Wagner – Kunst und Politik – Politik und Kunst
Wotan – Wagner - Weltenlenker – Ich aber beschloss..
Wagner hält zu Füßen des Bonner Beethovendenkmals im Jahr 1870 eine Ansprache zu Beethovens 100. Geburtstag und zum deutsch-französischen Krieg

3.    Wagner und der Nationalsozialismus
Fortschritt, Film, Verführung
Wagner erhält einen Anruf aus der Zukunft: Leni Riefenstahl bittet ihn, die Musik zu ihrem Parteitagsfilm zu komponieren…

4.    Wagners Heroinen und der Feminismus
Das ewig Weibliche
Alice Schwarzer lädt Brünnhilde, Isolde, Kundry (und vielleicht noch Senta und Elisabeth)
zur Talkshow über Emanzipation und andere Frauenfragen.

Der Abend wird zugleich unterhaltsames Boulevard sein, aber auch verschiedene theatralische Präsentationsformen durchspielen, z.B. Groteske, Monodram, Performance und Talkshow
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Das Stück wird von professionellen Künstlern mit Schülern erarbeitet und einstudiert und in Kooperation mit dem Theater Bonn realisiert. Die im Stück vorkommenden Musikstücke werden mit erweitertem Repertoire in zahlreichen flankierenden Konzerten in Kooperation mit anderen Kulturpartnern der Region aufgeführt.